Neue Heizkosten-Tipps:
Gasheizung

Die Gasheizung arbeitet mit brennbaren Gasen. Beim Verbrennungsvorgang entsteht Hitze, welche bei der Zentralheizung auf einen Wärmeträger wie Wasser oder Luft übertragen wird. Diese Wärme wird über eine Umwälzanlage durch Rohrleitungen in die zu beheizenden Räume mit ihren Heizaggregaten weitergeleitet. Nach der Abgabe der Hitze in den Heizkörpern ist das Wasser allerdings noch so warm, dass es in Energie-effizienten Häusern noch als warmes Brauchwasser genutzt werden kann.

Am häufigsten wird mit Ergas gearbeitet, daneben finden auch Flüssiggase aus einem Butan / Propangemisch bestehen. Selten wird Stadtgas und Biogas verwendet.

Bis vor 25 Jahren wurden auch einzelne Räume in Wohnungen mit Gasheizungen ausgestattet, welche dort direkt durch Gasverbrennung Wärme erzeugt haben. Heute ist der Umweg über zentrale Heizungen mit Warmwassernutzung gebräuchlich, da sie ein ganzes Haus mit Wärme versorgen können.


Sicherheit der Gasheizung

Damit es beim Erlöschen der Flamme durch den Austritt von unverbranntem Gas nicht zu einer Explosion kommt, sind Gasheizungen mit einer Zündsicherung ausgerüstet. Unter anderem werden Thermoelemente am Brenner verwendet. Die durch Beheizung durch eine Zündflamme erzeugte Thermospannung ist ausreichend, ein Magnetventil der Gaszufuhr geöffnet zu halten. Erlischt die Zündflamme, sperrt das Elektromagnetventil die weitere Gaszufuhr ab. Dies ist eine bewährte Technik, die noch überwiegend an Gasherden angewandt wird. Vorteil ist die autarke Betriebsweise, die von einer externen Stromquelle unabhängig ist. Hauptnachteil ist das träge Unterbrechen der Gaszufuhr durch vergleichsweise große, auszukühlende Massen des Thermoelements.